Universität des Saarlandes  

Fachrichtung Mathematik


Studiengänge

AbschlüsseZugangsformalitätenZiele und Inhalte des StudiumsVoraussetzungenNebenfachStudienverlaufTätigkeitsfelderForschungsschwerpunkte der Saarbrücker MathematikBesondere MerkmaleBeratungseinrichtungenStudien- und PrüfungsordnungenFaltblätter

Abschlüsse

  • Erste Staatsprüfung für das Lehramt
    • an Gymnasien und Gesamtschulen
    • an Realschulen und Gesamtschulen
    • an Hauptschulen und Gesamtschulen
    • an beruflichen Schulen
  • Diplomprüfung (auslaufend)
  • Bachelor of Science (ab WS 2005/06)
  • Master of Science
    • Angewandte Mathematik
    • Mathematische Grundlagenforschung
  • Promotion (nach einem einschlägigen Studienabschluss)
Zurück zum Seitenanfang

Zugangsformalitäten

Studienabschluss

Studienbeginn

Zugangsformalitäten

Fristen

Diplomprüfung

 

auslaufend

 

Bachelor of Science

WS

keine Zulassungsbeschränkung, Einschreibung ohne vorherige Bewerbung

Mitte August bis Ende September

SS

Mitte März bis Anfang April

Master of Science

WS

keine Zulassungsbeschränkung, Einschreibung ohne vorherige Bewerbung, von einem Prüfungsberechtigten der Fachrichtung Mathematik unterzeichnete Bescheinigung der besonderen Eignung nach §69 Abs.5 UG

Mitte August bis Ende September

SS

Mitte März bis Anfang April

Lehrämter

WS

zulassungsbeschränkt, Bewerbung an die Universität des Saarlandes

15.07.

SS

zulassungsbeschränkt, Bewerbung an die Universität des Saarlandes

15.01.

An der Universität des Saarlandes läuft der Diplomstudiengang Mathematik derzeit aus und ist seit Beginn des Wintersemesters 2005/06 durch einen dreijährigen Bachelorstudiengang Mathematik und daran anschließend wahlweise den zweijährigen Masterstudiengang Angewandte Mathematik und den zweijährigen Masterstudiengang Mathematische Grundlagenforschung ersetzt.

Zurück zum Seitenanfang

Ziele und Inhalte des Studiums

Das Entdecken verborgener Zusammenhänge und die Kraft des logischen Denkens kennzeichnen die Mathematik. Sich damit zu beschäftigen macht Freude und wird nie eintönig – immer neu stellen sich reizvolle Grundlagenprobleme, mit deren Lösung sich die Mathematik weiterentwickelt.

Mathematik ist zugleich eine wichtige Grundlage moderner Technologie. Sie begegnet uns Tag für Tag unbemerkt in vielfätigen Anwendungen:

  • Automobilbau. Mathematische Modelle sind der Kern einer jeden Computersimulation. Aufwändige und teure Experimente bei der Konstruktion, im Windkanal oder bei Crashtests werden mit ihrer Hilfe zunehmend überflüssig.
  • Satellitennavigation. Die schnelle und präzise Positionsbestimmung anhand von Satellitensignalen beruht ebenso auf Mathematik wie die Auswahl der besten Route aus Tausenden von Möglichkeiten.
  • Versicherungen, Bankwesen, Börse. Das ausgefeilte Instrumentarium der Finanzmathematik zieht sich durch alle Geschäftsabläufe dieser Branchen.
  • Telekommunikation. Ob im Internet oder im Mobilfunk – eine sichere Kommunikation ist von entscheidender Bedeutung. Sie beruht auf mathematischen Verschlüsselungsverfahren.
  • Medizin. Millionen von Patienten verdanken ihr Leben der rechtzeitigen Diagnose von Tumoren durch Ultraschall und Tomografie. Die Rekonstruktion dieser Bilder aus den Messdaten und ihre weitere Aufbereitung wären ohne ausgefeilte mathematische Verfahren nicht möglich.

Kurz gesagt: Mathematik ist überall – nur wer weiß das schon?

Zurück zum Seitenanfang

Voraussetzungen

  • Interesse an abstrakten mathematischen Fragestellungen
  • Freude am "Knobeln"
  • Kreativität
  • Bereitschaft zur Teamarbeit
  • Masterstudiengänge: Bestandene Bachelorprüfung im Studiengang Mathematik oder in einem vergleichbaren Studiengang, Englischkenntnisse
Zurück zum Seitenanfang

Nebenfach

Zum Mathematik-Studium gehört unabhängig vom Studienabschluss das Studium eines Nebenfaches.

In den Lehramtsstudiengängen kommt ein weiteres Schulfach sowie ein erziehungswissenschaftliches Studium hinzu (siehe eigenes Merkblatt Staatsprüfung für ein Lehramt).

Zurück zum Seitenanfang

Studienverlauf

Bachelorstudiengang Mathematik

Die Struktur des sechssemestrigen Bachelorstudiengangs Mathematik (Abschluss: Bachelor of Science) ist in der folgenden Tabelle wiedergegeben.

Semester Studienbeginn im Wintersemester Studienbeginn im Sommersemester

1

Analysis I mit Übungen
Lineare Algebra I mit Übungen
Programmierung und Modellierung mit Übungen
Lehrveranstaltung des Nebenfachs (auch im zweiten Semester möglich)
Analysis I mit Übungen
Lehrveranstaltungen im Nebenfach
Wahlveranstaltung

2

Analysis II mit Übungen
Lineare Algebra II mit Übungen
Praktische Mathematik mit Übungen
Lehrveranstaltung im Nebenfach (auch im ersten Semester möglich)
Lineare Algebra I mit Übungen
Programmierung und Modellierung mit Übungen
Lehrveranstaltungen des Nebenfachs

3

Analysis III mit Übungen
Theorie und Numerik von gewöhnlichen Differentialgleichungen mit Übungen
Grundvorlesung in Algebra, Analysis oder Nebenfach mit Übungen
Seminar (kann auch im vierten Semester besucht werden)

Analysis II mit Übungen
Lineare Algebra mit Übungen
Praktische Mathematik mit Übungen

4

Weiterführende Vorlesung im Vertiefungsgebiet mit Übungen
Seminar (kann auch im dritten Semester besucht werden)
Weiterfürende Vorlesung außerhalb des Vertiefungsgebiets mit Übungen
Grundvorlesung außerhalb des Vertiefungsgebiets mit Übungen oder Lehrveranstaltungen des Nebenfachs
Analysis III mit Übungen
Theorie und Numerik von gewöhnlichen Differentialgleichungen mit Übungen
Grundvorlesung in Algebra, Analysis oder Nebenfach mit Übungen
Berufspraktikum oder Hauptseminar Berufspraktikum oder Hauptseminar

5

Weiterführende Vorlesung oder Spezialvorlesung im Vertiefungsgebiet mit Übungen
Lehrveranstaltungen des Nebenfachs
weitere Vorlesung mit Übungen nach Wahl
Weiterführende Vorlesung im Vertiefungsgebiet mit Übungen
Weiterführende Vorlesung mit Übungen
Seminar
Lehrveranstaltungen des Nebenfachs

6

Bachelorseminar
Bachelorarbeit
Lehrveranstaltungen des Nebenfachs
Bachelorseminar
Bachelorarbeit
Lehrveranstaltungen des Nebenfachs

Masterstudiengänge Angewandte Mathematik und Mathematische Grundlagenforschung

Die viersemestrigen Masterstudiengänge Angewandte Mathematik und Mathematische Grundlagenforschung schließen sich an den Bachelorstudiengang an. Ihre Struktur ist wie folgt:

Semester Angewandte Mathematik Mathematische Grundlagenforschung

1–3

Vorlesungen mit Übungen aus dem Bereich Mathematische Grundlagen
Weiterführende Vorlesungen mit Übungen aus dem Bereich der Angewandten Mathematik (innerhalb und außerhalb des Vertiefungsgebiets)
Wahlveranstaltungen
Hauptseminar
Masterseminar
Weiterführende Vorlesungen und Mathematische Spezialvorlesungen (innerhalb und außerhalb des Vertiefungsgebiets) mit Übungen
Wahlveranstaltungen
Hauptseminar
Masterseminar

4

Masterarbeit Masterarbeit

Lehramtsstudiengänge Mathematik

In den Lehramtsstudiengängen ist das Mathematik-Studium in zwei Studienabschnitte gegliedert. Die Struktur des ersten Studienabschnitts bei Studienbeginn im Wintersemester bis einschließlich WS 04/05 ist der folgenden Tabelle zu entnehmen.

Semester Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen bzw. an beruflichen Schulen Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen bzw. an Hauptschulen und Gesamtschulen

1

Analysis I mit Übungen
Lineare Algebra I mit Übungen
Analysis I mit Übungen
Lineare Algebra I mit Übungen

2

Analysis II mit Übungen
Lineare Algebra II mit Übungen
Programmierung und Modellierung mit Übungen
Analysis II mit Übungen
Lineare Algebra II mit Übungen

3

Analysis III mit Übungen
Praktische Mathematik mit Übungen

Weitere Mathematik-Lehrveranstaltungen gemäß Ausbildungs- und Prüfungsordnung

4

Eine weitere Vorlesung mit Übungen
Proseminar

Bei Studienbeginn im Wintersemester ab WS05/06 folgt der Verlauf des ersten Studienabschnitts der nachstehenden Tabelle.

Semester Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen bzw. an beruflichen Schulen Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen bzw. an Hauptschulen und Gesamtschulen

1

Analysis I mit Übungen
Lineare Algebra I mit Übungen
Analysis I mit Übungen
Lineare Algebra I mit Übungen

2

Analysis II mit Übungen
Lineare Algebra II mit Übungen
Analysis II mit Übungen
Lineare Algebra II mit Übungen

3

Analysis III mit Übungen
Programmierung und Modellierung mit Übungen

Weitere Mathematik-Lehrveranstaltungen gemäß Ausbildungs- und Prüfungsordnung

4

Praktische Mathematik mit Übungen
Eine weitere Vorlesung mit Übungen
Proseminar

Zusätzlich sind Lehrveranstaltungen in dem gewählten zweiten Schulfach sowie erziehungswissenschaftliche Ausbildungsbestandteile zu absolvieren.

Der Verlauf des ersten Studienabschnitts bei Studienbeginn im Sommersemester ab SS05 sieht folgendermaßen aus:

Semester Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen bzw. an beruflichen Schulen Lehramt an Realschulen und Gesamtschulen bzw. an Hauptschulen und Gesamtschulen

1

Analysis I mit Übungen Analysis I mit Übungen

2

Lineare Algebra I mit Übungen
Programmierung und Modellierung**) mit Übungen
Lineare Algebra I mit Übungen

3

Analysis II mit Übungen
Lineare Algebra II mit Übungen
Praktische Mathematik**) mit Übungen

Analysis II mit Übungen
Lineare Algebra II mit Übungen

4

Analysis III mit Übungen
Proseminar
Weitere Mathematik-Lehrveranstaltungen gemäß Ausbildungs- und Prüfungsordnung

**) falls mit dem Studium des zweiten Faches vereinbar, sonst Verschiebung um ein Jahr.

Zusätzlich sind Lehrveranstaltungen in dem gewählten zweiten Schulfach sowie erziehungswissenschaftliche Ausbildungsbestandteile zu absolvieren.

Der erste Studienabschnitt wird mit einer Zwischenprüfung abgeschlossen, in der Kenntnisse aus den Lehrveranstaltungen der ersten vier Semester nachzuweisen sind. Die mathematische Zwischenprüfung kann auch durch andere äquivalente Prüfungsleistungen ersetzt werden (vgl. Prüfungsanforderungen für die jeweiligen Lehrämter).

Im zweiten Studienabschnitt sind dann im Lehramtsstudiengang Mathematik weitere Vorlesungen der Reinen und Angewandten Mathematik zu besuchen. Wegen des Zweitfaches bleibt der Gesamtumfang der Anforderungen etwas unter demjenigen im 5./6. Semester des Bachelorstudienganges und im Masterstudiengang, dafür treten die fachdidaktischen Veranstaltungen hinzu. Wird die wissenschaftliche Abschlussarbeit im Lehramtsfach Mathematik geschrieben, so sind entsprechende Vertiefungsvorlesungen zu belegen.

Tätigkeitsfelder

Mathematikerinnen und Mathematikern bieten sich deutschlandweit und international exzellente Berufsaussichten in vielen Branchen: Versicherungen, Banken, Unternehmensberatungen, Automobilindustrie, IT- und Telekommunikationsunternehmen, Softwareentwicklung, Hochschulen und Forschungszentren schätzen nicht nur das reine Fachwissen von Mathematikerinnen und Mathematikern, sondern auch und vor allem ihre analytischen Fähigkeiten.

Zurück zum Seitenanfang

Forschungsschwerpunkte der Saarbrücker Mathematik

  • Algebraische Geometrie und Computeralgebra
  • Differentialgeometrie, Variationsrechnung und partielle Differentialgleichungen
  • Funktionalanalysis und Operatorentheorie
  • Numerische Lösung von Integralgleichungen und partiellen Differentialgleichungen
  • Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung
  • Zahlentheorie und arithmetische Geometrie
  • Mathematische Bildverarbeitung
Zurück zum Seitenanfang

Besondere Merkmale

  • Intensive Betreuung (in den ersten Semestern vorlesungsbegleitende Übungen in Kleingruppen mit maximal 20 Teilnehmern)
  • Unkomplizierter direkter Kontakt zu Dozenten – Mathematik ist kein Massenfach
  • Sehr gute Betreuung von Seminarvorträgen und Diplomarbeiten
  • Studienleistungen, die an anderen in- oder ausländischen Universitäten erbracht worden sind, insbesondere solche im ECTS-Verfahren, werden sinngemäß anerkannt
Zurück zum Seitenanfang

Beratungseinrichtungen

Zurück zum Seitenanfang

Ordnungen

Zurück zum Seitenanfang

Faltblätter

Zurück zum Seitenanfang

Letzte Aktualisierung: 02.07.2008

Fachrichtung  |  Informationen zum Studium