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Arnold-Janssen-Gymnasium St.Wendel
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Eigenbau-Gitarre

E-Gitarre Eigenbau Nr. 2

Habe ich bei Nr.1 noch mit möglichst preisgünstigen (um nicht zu sagen billigen) Teilen gearbeitet, kamen diesmal handverlesene Komponenten zum Einsatz: Ein Singe-Coil von DiMarzio (DP175BK True Velvet) am Hals sowie ein Gibson P-498T-Humbucker in der Bridge-Position, hochwertige Mechaniken und Riegelahorn als Korpusholz. Der Hals stammt wie bei Nr.1 von der ML-Factory, diesmal aus dem mittleren Preissegment, denn 200,- Euro für einen Markenhals waren mir dann doch zu teuer. Auch so beliefen sich die reinen Materialkosten auf ca. 500,- Euro.

Beim Korpusdesign gab es diesmal keine klassische Vorlage. Zu seiner endgültigen Form hat der Korpus sogar erst in der Werkstatt gefunden, nachdem ursprünglich rechts unten so etwas wie ein drittes "Korpushorn" geplant war.

Die folgende Bilderauswahl beschränkt sich auf Bauabschnitte, die bei Nr.1 nicht oder unzureichend dokumentiert sind.


Das Korpusholz

Von draußen vom Walde komm ich her: Das Korpusholz, pünktlich zu Weihnachten 2011.

Ich habe es bei http://www.edelholzshop.de in Hamburg bestellt (im Suchfeld "Korpus" eingeben): Hier kann man sich jedes Holzstück einzeln ansehen. Achtung: Auch die Abmessungen sind individuell, hier muss man beim Kombinieren zweier Stücke aufpassen.

Die Hardware

Die Teile im Überblick. Sie sind (parallel versetzt) in etwa so angeordnet wie später im Korpus. Links ist schon der fertige Korpus zu sehen, dessen entstehung nach denselben Stationen abläuft wie hier beschrieben.

Die Fräsvorrichtung

Diese simple Vorrichtung dient zum Planfräsen der Korpusoberfläche. Sie besteht aus einem Alu-Rahmen, der das Korpusholz aufnimmt und einer Führung für die Oberfräse, die einfach auf den Alu-Rahmen aufgelegt wird. So kann die Fräse parallel zur Tischplatte "zeilenweise" über das Korpusholz bewegt werden. Dadurch wird es auf die gewünschte Dicke gebracht.

Ausrichten des Halses

Vorbereitung zum Fräsen der Halstasche: Der Hals wird auf den Korpus gelegt und mit seitlich angelegten Aluleisten (im Bild ist nur eine zu sehen) ausgerichtet. Die Leisten werden dann mit Schraubzwingen fixiert.

Fräsen der Halstasche

Die Aluleisten werden anschließend parallel nach außen versetzt und dienen dann als Anschlag für die Oberfräse beim Fräsen der Halstasche. Hier ist größte Sorgfalt gefragt.

Kontrolle der Halsneigung

Eine Aluleiste stellt die künftige Saitenlage nach. So kann man kontrollieren, ob die Halstasche tief genug bzw. der Halswinkel korrekt gewählt ist.

Pickup-Fräsung

Der aufgesetzte Rahmen dient als Führung/Anschlag für die Grundplatte der Oberfräse zum Erstellen des Pickup-Faches.

Pickup-Fräsung

So wird der Kabelkanal zw. den beiden Pickup-Fächern erstellt. Zum Schleifen, Beizen, Lackieren... gibt es gegenüber Nr.1 nichts Neues zu sagen.

Fertig!

Fertig!


Valid XHTML 1.0 Transitional letzte Aktualisierung: 02.08.2013