9. Tag des Mathematikunterrichts an der Universität des Saarlandes (UdS)

30.09.2019

Schirmherrschaft: Ulrich Commerçon, Minister für Bildung und Kultur des Saarlandes

Der Tag des Mathematikunterrichts ist eine Gemeinschaftsveranstaltung des Lehrstuhls für Mathematik und ihre Didaktik und des Zentrums für Lehrerbildung (ZfL) der Universität des Saarlandes (UdS), des Landesinstituts für Pädagogik und Medien (LPM)und des Instituts für Lehrerfort- und - weiterbildung (ILF) - in Zusammenarbeit mit saarländischen Lehrerinnen- unf Lehrer-Verbänden.

Das diesjährige Thema lautet

Voneinander miteinander lernen:
Übergänge Primarstufe Sekundarstufe gemeinsam gestalten

Den Hauptvortrag hält Prof. Dr. Christoph Selter (TU Dortmund). Danach werden zahlreiche Workshops mit konkreten Impulsen für den Unterricht in den Klassenstufen 4 bis 6 von Kolleginnen und Kollegen aus Schule und Hochschule angeboten.

Anmeldung

Die Anmeldung zur Veranstaltung erfolgt beim LPM unter der Nummer A5.152-1590. Bitte wählen Sie bereits bei der Anmeldung die von Ihnen gewünschten Workshops aus.

Ort

Die Veranstaltung findet statt an der Universität des Saarlandes in den Gebäuden E 2 4 und E 2 5 (FR Mathematik).

Zeitplan

8:30

Willkommenskaffee

Gebäude E2 4, Foyer

9:00

Begrüßung
Univ.-Prof. Dr. Anselm Lambert | UdS
Grußwort des Schirmherrn Ulrich Commerçon, Minister für Bildung und Kultur des Saarlandes

Gebäude E2 5, Hörsaal I

9:15

Hauptvortrag
Mathe sicher können

Prof. Dr. Christoph Selter | TU Dortmund

Gebäude E2 5, Hörsaal I

10:15

Kaffeepause

Gebäude E2 4, Foyer

10:45

Workshops am Vormittag (in Parallelsektionen)

11:55

Mittagspause - Imbiss

Gebäude E2 4, Foyer

13:00

Workshops am Nachmittag (in Parallelsektionen)

14:10

Kaffeepause

Gebäude E2 4, Foyer

14:30

Best Practice (in Parallelsektionen)

15:10
Raumwechsel
15:15

Plenum - Moderierte Diskussion

Gebäude E2 5, Hörsaal I

16:00Ende der Veranstaltung

Programm - Planungsstand 14. Juli 2019

Hauptvortrag

Mathe sicher können Prof. Dr. Christoph Selter (TU Dortmund) 

Nach den Ergebnissen der PISA-Studie können 20 Prozent der Jugendlichen am Ende der Regel¬schulzeit zum Teil nur schwerlich Anforderungen bewältigen, die über ele-mentare Standardaufgaben hinausgehen. Auch am Ende von Klasse 4 rechnen etwa 20% der Schülerinnen und Schüler auf dem Niveau von Zweitklässlern.
Ziel des Diagnose- und Förderkonzepts ‚Mathe sicher können‘ ist es, Lernende mit sol-cherart Lücken in den Verstehensgrundlagen zu identifizieren und die Verstehens-grundlagen fokussiert zu fördern. Dazu wurden durchgängige Unterrichtsmaterialien erstellt, mit dem Anspruch, dabei Diagnose und Förderung eng aufeinander zu bezie-hen. Das Diagnose- und Förderkonzept ist verstehensorientiert, diagnosegeleitet und kommunikationsfördernd.
‚Mathe sicher können‘ bietet auch das Potenzial für gegenstandsbezogene Kooperati-onen von Grundschulen und weiterführenden Schulen mit dem Ziel der Unterstützung sog. schwacher Lernender.

Workshops am Vormittag - Übersicht


Prof. Dr. Christoph Selter (TU Dortmund)
Dr. Melanie Platz (Universität Siegen)

Luzia Pesch (UdS)

Katharina Wilhelm (UdS)

Pascal Schmidt, Nadine Kirsch (UdS)
Lehrstuhl Didaktik der Primarstufe Schwerpunkt Mathematik (UdS)
Von der Diagnose zur Förderung
Problemlösen und Argumentieren - konkret
Nachhaltigkeit im Mathematikunterricht durch Fermi-Aufgaben
Informatische Bildung
Arbeitsmittel im MU - Ausstellung mit Workshops
Prof. Dr. Tobias Huhmann (PH Weingarten)

Helmut Stoll (LPM)

Karl Charon (UdS)

Jonas Lotz (UdS)

Christina Bierbrauer (UdS)

Anja Heppe (UdS)



Digitale Werkzeuge im MU
Lernen am gemeinsamen Gegenstand
Übergänge gestalten: E-I-S
Apps im MU


Workshops am Nachmittag - Übersicht


Prof. Dr. Tobias Huhmann (PH Weingarten)Dr. Melanie Platz (Universität Siegen)

Luzia Pesch (UdS)

Katharina Wilhelm (UdS)

Pascal Schmidt, Nadine Kirsch (UdS)
Lehrstuhl Didaktik der Primarstufe Schwerpunkt Mathematik (UdS)
Raumgeomtrie
Kriteriengeleitete Auswahl von Apps für den Mathematikunterricht in der Grundschule
Nachhaltigkeit im Mathematikuntericht durch Fermi-Aufgaben
Informatische Bildung
Arbeitsmittel im MU - Ausstellung mit Wordkshops

Michael Dziubany (UdS)

Manuel Garcia Mateos (LPM)

Helmut Stoll (LPM)

Karl Charon (UdS)

Jonas Lotz (UdS)



Unterrichten mit der digitalen Stellenwerttafel
Lernen am gemeinsamen Gegenstand
Übergange gestalten: E-I-S



Workshops - Inhalte

Von der Diagnose zur Förderung (Prof. Dr. Christoph Selter - TU Dortmund)

Der erste Teil des Workshops befasst sich mit wichtigen Hintergrundformationen, etwa zu typischen Schwierigkeiten im Umgang mit dem Stellenwertsystem, die für die Arbeit mit ‚Mathe sicher können‘ wichtig sind. Im weiterem Verlauf geht es um (für ‚Mathe sicher können‘ typische) Diagnoseaktivitäten. Die Auseinandersetzung damit erfolgt anhand exemplarischer Standortbestimmungen von Lernenden zum Stellenwertverständnis. Im Anschluss daran wird die Planung einer passenden anschließenden Förderung thematisiert. Dabei wird ein Schwerpunkt nicht nur auf inhaltliche, sondern auch auf organisatorische Aspekte gelegt. An Fallbeispielen werden folgende Kernaktivitäten wiederholt ausgeführt: Verstehensgrundlagen identifizieren, Lernendenprodukte diagnostizieren und Förderansätze nachvollziehen und kritisch durchdenken.

Kriteriengeleitete Auswahl von Apps für den Mathematikunterricht in der Grundschule (Dr. Melanie Platz - Universität Siegen)

Das Potenzial digitaler Medien für den Unterricht kann sich nur  dann entfalten, wenn diese inhaltlich sinnvoll und didaktisch  reflektiert eingesetzt werden. Um eine didaktische Reflexion von  digitalen Medien eingesetzt in konkreten Unterrichtssituationen  anzuregen, wird in diesem Workshop die Betaversion eines kostenfreien  Entscheidungsunterstützungssystems zur Auswahl passender Applikationen  und Applets für den Mathematikunterricht der Grundschule vorgestellt  sowie die Anwendung des entwickelten Systems geübt.
(siehe auch: https://de.wikiversity.org/wiki/OpenSource4School/DSS-Apps)

Informatische Bildung (Pascal Schmidt, Nadine Kirsch - Didaktik der Informatik, UdS)

Im Workshop werden Materialien und Lernumgebungen vorgestellt und erprobt, die sich zur Förderung informatischer Bildung in den Klassenstufen 3-6 eignen. Dabei wird auf spielerische Zugänge sowie Problem- und Handlungsorientierung besonderer Wert gelegt. Neben Stationen zu algorithmischen Denken und Programmieren werden auch andere informatische Phänomene beleuchtet, die den Kindern in ihrer alltäglichen Lebenswelt begegnen (Wie funktionieren Computer? Wie funktioniert das Internet? Wie funktionieren Codes und Verschlüsselungen?). Es werden Unterrichtsmaterialen vorgestellt, die den Einsatz von Computern erfordern, aber auch solche, die ohne Hardware mit Stift und Papier bearbeitet werden können.




Stand: 29. Juli 2019