Ein dynamisches Geometrie-System (DGS) ist ein Computerprogramm zur Realisierung einer "beweglichen Geometrie". Die bekanntesten Programme im Unterrichtseinsatz sind Euklid DynaGeo und GeoGebra, mit denen wir uns in diesem Praktikum beschäftigen. Weitere Geometrie-Software finden Sie auch in den Links.

In Vordergrund der Programme stehen dabei die folgenden zwei Funktionen:

  • Zugmodus: Dieser ermöglicht die Erstellung von dynamischen geometrischen Konstruktionen, in denen unabhängige (die sogenannten "freien Punkte") nachträglich verschoben werden können, ohne dass dabei bei der Erstellung der Konstruktion festgelegte Zusammenhänge (Invarianten) zwischen den geometrischen Objekten verloren gehen. (Beispiel: Parallele bleibt Parallele - mit DynaGeo /// mit GeoGebra)
  • Ortslinien: Aufgrund der Beweglichkeit mancher Basispunkte ist es möglich, Ortslinien anderer Punkte aufzuzeichnen. (Beispiel: Parabel als Ortslinie - mit DynaGeo /// mit GeoGebra)

Ein dritter wichtiger Punkt, der jedoch nicht typisch für DGS ist, ist der Einsatz von Makros. Diese sind Kennzeichen guter Anwendungsprogramme und ermöglichen das Speichern und beliebige Wiederholen von durchgeführten Konstruktionen.

Im Folgenden werden wir uns - parallel - mit DynaGeo und GeoGebra beschäftigen. Die Funktionen dieser Programme sind zahlreich, Sie können beispielsweise:

  • Beispiele anschaulich darstellen
  • Zeichnungen farbig gestalten
  • Abstände und Winkel messen
  • Terme berechnen und verändern
  • Zeichnungen als Bilddateien exportieren
  • dynamische Konstruktionen interaktiv benutzen - als HTML-Einbettung

Weitere Informationen zu den DGS erhalten Sie unter Download.